Firmenphilosophie

Seit fast 100 Jahren ist die Firma Langguth ein kompetenter und innovativer Partner bei der Entwicklung und Fertigung von Schneckengetrieben, Planetengetrieben und Sonderantrieben. Die überzeugende Qualität unserer Produkte ist die Voraussetzung dafür, dass unser Familienunternehmen aus Nürnberg inzwischen zu einer starken Marke im in der Antriebstechnik herangewachsen ist.

Hinter unserem kontinuierlich wachsenden Erfolg steckt eine Philosophie, die vom Auszubildenden bis zur Geschäftsführung gelebt wird. Jeder Mitarbeiter trägt bei uns seinen Teil dazu bei, dass das große Ganze funktioniert. Ein freundschaftlicher Umgang, eine schnelle und unkomplizierte Zusammenarbeit sowie konstruktive Kritik machen uns zu einem starken Team.

Viel wichtiger als schnelle Geschäfte sind uns beständige, starke Verbindungen zu Kunden, Partnern und Lieferanten. Die Basis dafür ist Ehrlichkeit und Vertrauen – Fairness geht vor schnellen Profit. Diese Werte leben wir Tag für Tag.

Firmengeschichte

1921

Die Geschichte der Firma Langguth beginnt im Jahre 1921. Der Konstrukteur Karl Langguth und der Kaufmann Dr. Friedrich Pelke gründen ein Unternehmen mit dem Tätigkeitsbereich: „Bau und Vertrieb von Getriebekästen und Fabrikation und Handel mit Automobilen und einschlägigen Artikeln.“ Allerdings erkrankt Karl Langguth 1928 schwer und stirbt kurz darauf.

1930

Langguth startet seine Produktgeschichte mit einem Motorradgetriebe. Die Konstruktion ist genial, die Vermarktung nicht: Das Getriebeprinzip wird nicht geschützt, ein großer Motorradhersteller baut das Getriebe in Eigenregie nach und hat den Erfolg. Langguth bleibt das Nachsehen.

1947

Der Wiederaufbau nach dem Weltkrieg ist auch bei Langguth schwierig: Wichtige Mitarbeiter sind gefallen oder vermisst, es gibt keine Ressourcen oder Werkzeugmaschinen. Die Arbeit bei Langguth beschränkt sich auf Reparaturen oder die Anpassung von Bauteilen an bestehende Maschinen. Eine Zukunftsvision fehlt.

1956

Ein neuer Abschnitt beginnt, als Georg Ramsauer die Firma Langguth übernimmt. Er sorgt für frischen Wind und seine Erfindungen bringen Kunden und wirtschaftlichen Zuwachs. Seit dieser Zeit ist die Firma Langguth zu 100 Prozent im Familienbesitz Ramsauer. Im Jahre 1971 übernimmt die 2. Generation, die Söhne Günter und Rudolf, die Geschäftsführung und 1998 ist mit Enkel Gernot die 3. Generation in der Verantwortung.

1960

Georg Ramsauer, seine Söhne und der Konstrukteur Ulherr schlagen einen neuen Weg ein: Langguth baut wieder selbstentwickelte Produkte. Es gibt eine Schnecken- und eine Stirnradgetriebereihe. Daneben werden für den kleinen mittelständischen Betrieb aber die Sondergetriebe immer wichtiger: Gemeinsam mit der Firma Zippel entsteht der erste Antrieb für einen Paternosterschrank, dessen Prinzip bis heute in vielen Werkstätten und Lagern unverändert ist.

1980

1980 sind die alten Fertigungsstätten in der Sulzbacher Straße endgültig zu klein. Im neuen Industriegebiet Schafhof im Norden Nürnbergs entsteht der Neubau. 1997 kommt ein 3-stöckiger Anbau hinzu. Seitdem begleiten kleinere Um- und Anbauten das stetige Firmenwachstum.

1982

Eine neue Idee Georg Ramsauers: Dreh- und Schiebetorantriebe. Aus der Bastellösung, um das eigene Gartentor nicht mehr von Hand öffnen zu müssen wird ein Serienprodukt mit ausgereifter Technik, das über die Jahre immer weiter verbessert und optimiert wird. Mitte der 80er Jahre ist Langguth der größte deutsche Hersteller von Hoftorantrieben.

1996

Als sich abzeichnet, dass die Marktentwicklung bei Torantrieben in die Richtung billiger Fernostprodukte mit geringerer Qualität geht, beschließt Langguth eine Neuausrichtung: Sonderantriebe mit technologisch und qualitativ hochwertigen Getrieben. Der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten: Langguth etabliert sich als kompetenter Partner bei Antriebslösungen für Roboter, Fahrzeugaufbauten, Spritzgussmaschinen und vielen weiteren Anwendungsfeldern.

2000

Durch Leistungsfähigkeit und Kompetenz in der Entwicklung von Sonderantrieben schafft es Langguth sich als Hersteller von Antrieben von Medizingeräten zu etablieren.

Die Forderungen der Medizinkunden hinsichtlich Qualität, Lieferzeit, Nachweisen, usw. bedingen einen kontinuierlicher Ausbau der Ausstattung und Verbesserung der Organisation.

2010

Dank der gestiegenen Fähigkeiten und der hervorragenden Ausstattung wächst das Angebotspotential: hochwertige Planetengetriebe, Doppelschneckengetriebe und Schnecken-Stirnradmodule erweitern den Produktionsbereich.

Neue Kunden kommen aus den Brachen der Verkehrstechnik, der Verpackungsindustrie und der Verfahrenstechnik. Allen gemeinsam war: Sie brauchten etwas Besonderes!

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