Für einen führenden Hersteller aus der Antriebstechnik hat Langguth ein speziell angepasstes Antriebsmodul mit Doppelspindel entwickelt.

Durch die konsequente Umsetzung der Prinzipien der Industrie 4.0 kann mit einer schlanken Produktion die Effizienz der gesamten Wertschöpfungskette um 30 % erhöht werden. Ein wesentlicher Punkt in diesem Konzept ist der Einsatz von mobilen Assistenten, die für körperlich belastende Arbeiten eingesetzt werden. Diese automatisierten Fahrzeuge unterstützen den Werker bei vielfältigen Montageprozessen und können sogar per WLAN mit den Montage-Inseln kommunizieren.

Das von Langguth entwickelte Antriebsmodul übernimmt in diesen mobilen Assistenten die Funktion der Antriebskraftverstellung. Neben Positioniergenauigkeit und kompakter Bauform war in diesem Projekt die Einhaltung der Energieeffizienzvorgaben eine wesentliche Herausforderung.

Wir freuen uns, dass wir mit unserer Antriebslösung einen wertvollen Teil zum Gelingen dieses zukunftsweisenden Projektes beitragen können.

In unserer neuen Broschüre „Konstruktion. Fertigung. Qualität.“ haben wir diesmal besonderen Wert auf unsere Fertigung gelegt. Unsere Mitarbeiter zeigen Ihnen, was bei uns alles möglich ist und wie wir die bewährte Langguth-Qualität bei unseren Produkten erreichen.
Dazu stellen sich einige unserer bewährten Partner vor, die uns bei dieser Broschüre unterstützt haben.
Die Broschüre senden wir Ihnen gerne auf Anfrage zu oder Sie rufen sie mit diesem Link ab.

 

 

Ein wahres Kraftpaket wird der neue Hubantrieb für Röntgentische werden. Wie immer sind ein kritischer Bauraum und kleinstmöglicher Preis die Grundkonstanten unserer Konstruktion.

In diesem Fall sind aufgrund des geforderten maximalen Verfahrweges die Hebelverhältnisse beim Losfahren so ungünstig, dass sich der Antrieb gespeicherte Kraft aus einer gespannten Feder holt. Dadurch erspart man sich Motor- und Getriebeleistung, die im weiteren Betrieb, wenn die Hebelverhältnisse günstiger sind, nicht mehr gebraucht werden.

Die dadurch mögliche kleinere Baugröße hilft entscheidend hinsichtlich den anfangs genannt Kriterien Bauraum und Preis.

Der ruhige Typ: Unser neues Doppelschneckengetriebe

Für eine Dampfphasenlötanlage entwickelte Langguth ein Doppelschneckengetriebe, mit dem das Lötgut über einen Hebelmechanismus in die Lötzone bewegt wird.

Bei dieser Anwendung ist vor allem ein extrem ruhiger und gleichmäßiger Lauf wichtig. Das Abnahmekriterium war eine aufrecht stehende Münze, welche bei der Bewegung in die heiße Zone und wieder heraus nicht umfallen durfte. Eine besondere Präzision bei der Verzahnung und beim Schleifen der Wellen machte auch dies möglich.

Wir haben ein jüngstes Kind in unserer Spindelantriebsfamilie. Diesmal standen weniger die technischen Herausforderungen im Vordergrund als vielmehr eine möglichst preisgünstige Umsetzung der Vorgaben.

Aber natürlich wären wir nicht zufrieden gewesen, wenn wir es nicht geschafft hätten, die Qualitätsvorstellungen unseres Kunden trotzdem zu übertreffen. Dank unserer pfiffigen Konstruktionsabteilung.

Getriebemotoren für medizinische Geräte sind nun nicht selten etwas Spezielles. Allerdings:
Dieser Antrieb für einen schnellen C-Bogen hat ungewöhnlich viele Besonderheiten zu bieten:

  • Schnelles Schneckengetriebe für eine maximale Vertikalbewegung
  • Gleichstrommotor mit besonders hoher Leistungsdichte
  • geräuschreduzierte Stirnradstufe um die Bauraumvorgaben erfüllen zu können
  • Doppelbremse für Absturzsicherung
  • Konvektionsbremse zur Unterstützung der Regelung Aufwärts- und Abwärtsfahrt im 3-D-Betrieb
  • … und noch ein paar weitere, nicht offensichtliche Funktionsdetails

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= ein gelungenes Entwicklungsergebnis gemeinsam mit unserem Kunden und für ihn eine wichtige
Komponente einer vielversprechenden neuen Gerätegeneration.

Für besonders kräftige Anwendungsfälle ist das Planetengetriebe P385Z gedacht. Es zeichnet sich durch eine robuste Lagerung und eine hohe übertragbare Leistung aus.

Seit kurzem erzeugt Langguth einen merklichen Anteil des bei Fertigung der Antriebe benötigten Stroms selbst. Über 250 Solarmodule auf den Hallendächern produzieren bei gutem Wetter bis zu 50 Kilowatt Strom. Neben dem erhofften wirtschaftlichen Vorteil (allerdings erst nach einer langen Amortisationszeit) freuen wir uns natürlich vor allem über unseren Beitrag für Klima- und Umweltschutz.

Jetzt dürfen wir uns bei schönem Wetter doppelt freuen. (Aktuelle Stromertrag bei heiterem Himmel: 34.684 Watt)

Die Anforderungen der Antriebe in der Medizintechnik werden immer höher.
Nicht nur die ständig steigenden Patientengewichte und damit verbundenen immer leistungsstärkeren Antriebe bei geringem Platzbedarf stehen im Vordergrund. Auch länderspezifische Eigenheiten sind zu berücksichtigen.

Die Konstrukteure der Fa. Langguth wurden erstmalig damit konfrontiert, dass die Antriebe für einen amerikanischen Röntgentisch einigen besonderen Anforderungen zu genügen haben.

  • Sie müssen auch nach einem Erdbeben noch voll funktionsfähig sein.
  • Es muss eine Feuerresistenz nachgewiesen werden.
  • Das Gewicht jedes Patienten wird mit 270 kg (!) angenommen über die komplette Lebensdauer von 10 Jahren.
  • Das Fahren gegen starre Hindernisse mit voller Geschwindigkeit muss zerstörungsfrei bleiben.
  • Alle Komponenten müssen eine rechnerische 8-fache Sicherheit aufweisen und teilweise noch einmal zusätzlich sichtbar abgesichert sein.

Und natürlich auch mit Berücksichtigung des besonderen amerikanischen Sicherheitsbedürfnisses über die normalen medizinischen Normen hinaus, musste der Tischantrieb in einem wirtschaftlich interessanten Rahmen bleiben.

Es war wieder einmal eine interessante Herausforderung für unser Entwicklungsteam mit einem guten Ergebnis für uns und unseren Kunden.

Ein neuer Antrieb für die Vertikalbewegung eines Patiententisches hat das Entwicklungsstadium verlassen und geht nun in Serie.

Bei dieser Konstruktion war zu beachten, dass der Platz unter dem Tisch für externe, bewegliche Bauteile freibleiben musste. Alle Antriebskomponenten mussten im äußersten Randbereich bei minimalem Bauraum unterkommen. Ein Motor mit zwei Wellenausgängen treibt zwei Spindelgetriebe an, welche beide Tischenden synchron heben und senken.

Natürlich ist auf äußerste Laufruhe größter Wert gelegt worden. Das Antriebssystem emittiert nicht mehr als 55 dB(A) an Laufgeräuschen. Die geforderte Hublast von 450 kg hebt der Antrieb leicht. Für mögliche zukünftige Erweiterungen sind durchaus noch Reserven vorhanden.